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Übermittelt von: Admin   Datum: 18-12-2013 15:35
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"Lernen und Handeln für unsere Zukunft - Zertifizierter Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung" ("... Das Team BNE Bergstraße will mit dem Zertifikat zeigen, dass die Schule und die Lehrkräfte als Nutzer ihrer Fortbildungsangebote Orientierung und Sicherheit bekommen. Es biete nicht nur die Gewähr für didaktisch-methodische Qualität, Zuverlässigkeit und Kontinuität, sondern auch für Fortbildungsthemen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. ..."
("Engagement seit 2008", Starkenburger Echo, 11.April 2013)
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Ausgezeichnete Bildung für mehr Nachhaltigkeit
"Mit festgelegten Qualitätsstandards stellt das Land einen hohen Anspruch für mehr Nachhaltigkeit in Kindergärten und Schulen sicher. Die ersten neun Bildungseinrichtungen und Einzelakteure in Hessen wurden heute mit dem Zertifikat „Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. "Mit diesem Zertifikat geben wir Schulen und Kindergärten Hilfestellung und Transparenz bei der Auswahl geeigneter und qualifizierter Bildungspartner und ihrer Angebote“, so Umweltministerin Lucia Puttrich heute bei der Feierstunde im Hessischen Landtag.
Die Zertifikate, die an das Wassererlebnishaus Fuldatal, den Verein Umweltlernen in Frankfurt am Main, das Umweltzentrum Hanau, die Ökologische Hofherberge gGmbH – Schulbauernhof Hutzelberg in Bad Sooden-Allendorf, das Schulbiologiezentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf, die Ökumenische Werkstatt Main-Kinzig in Langenselbold, den Anbieter Umweltkommunikation Smolka aus Oberweimar, das Team BNE Bergstraße in Heppenheim und Frau Jennifer Gatzke aus Niederdorfelden gehen, gehören zu einer Qualitätsoffensive, die das Umweltministerium mit dem Kultus- und dem Sozialministerium im vergangenen Jahr gestartet hatte.
Auch Schülerinnen und Schüler benötigten für die nachhaltige Gestaltung der Zukunft Kompetenzen, machte Nicola Beer, Hessische Kultusministerin, die Bedeutung des Zertifikats für die Schulen deutlich. „Für Schulen ist es wichtig, hier auf nachgewiesen gute und fachlich kompetente Partner zurückgreifen zu können. Nachhaltigkeit wird sich dabei wie ein roter Faden durch alle Bildungs- und Lernbereiche ziehen.“
Um das Zertifikat zu erhalten, müssen die Antragsteller bestimmte Qualitätskriterien erfüllen sowie im Rahmen einer Selbstevaluation nachweisen, dass sie mit ihren Angeboten die primären Zielgruppen Schule und Vorschule erreichen und dabei die zu Grunde liegenden Bildungsstandards berücksichtigen. So haben sich im vergangenen Jahr neun Einrichtungen, darunter auch drei Einzelanbieter von Bildungsmaßnahmen, qualifiziert. Die Zertifizierung gilt für einen Zeitraum von zunächst drei Jahren, das Verfahren selbst ist für die Antragsteller kostenlos."
(Quelle: HMUELV, Pressestelle, 20.03.2013)